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Chile

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Schopfkarakara

Caracara plancus

Der Schopfkarakara ist ein mittelgroßer Greifvogel aus Südamerika, der in Ländern wie Argentinien, Brasilien und Chile vorkommt. Mit einer Länge von 50-60 cm und einer Spannweite von 120-130 cm zeichnet er sich durch einen markanten Schopf aus. Der Vogel hat ein schwarz-weißes Gefieder und eine rote Gesichtshaut. Als Allesfresser ernährt er sich von Aas, kleinen Tieren und landwirtschaftlichen Produkten. Der Schopfkarakara ist‎‎ kein schnell fliegender Jäger, sondern verbringt viel Zeit am Boden.

Weißbauchdelfin

Cephalorhynchus eutropia

Der Weißbauchdelfin, auch als Chilenischer Delfin bekannt, ist eine der kleinsten Delfinarten und kommt ausschließlich an der Küste Chiles vor, von Valparaíso bis zum Kap Hoorn.Diese Delfine leben in Gruppen von bis zu zehn Tieren und bevorzugen flache Küstenregionen, Flussmündungen und Buchten, wo sie ihre Beute, hauptsächlich kleine Fische und Tintenfische, jagen.

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Magellan-Dampfschiffente

Tachyeres pteneres

Die Magellan-Dampfschiffente lebt an den felsigen Küsten Patagoniens und Feuerlands. Sie wird bis zu 7 kg schwer und etwa 65–84 cm groß. Da sie flugunfähig ist, bewegt sie sich rasant über das Wasser, indem sie mit den Flügeln schlägt und kräftig paddelt – ähnlich wie ein Dampfschiff. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Muscheln, Krebstieren und kleinen Fischen, die sie tauchend erbeutet.

Magellanpinguin

Spheniscus magellanicus

Der Magellanpinguin lebt an den Küsten Argentiniens, Chiles und der Falklandinseln. Er wird etwa 60–70 cm groß und wiegt zwischen 2,5 und 6,5 kg. Sein Gefieder ist schwarz-weiß mit zwei charakteristischen schwarzen Bändern auf der Brust. Zur Nahrung gehören vor allem Fische, Tintenfische und Krebstiere, die er tauchend jagt. Eine interessante Eigenschaft ist, dass Magellanpinguine ein Leben lang mit demselben Partner zusammenbleiben und jedes Jahr zu denselben Brutplätzen zurückkehren.

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Humboldt-Pinguin

Spheniscus humboldti

Der Humboldtpinguin lebt an den Küsten Perus und Chiles und ist an das warme, nährstoffreiche Wasser des Humboldtstroms angepasst. Er wird etwa 56–70 cm groß und wiegt zwischen 3 und 5 kg. Sein Gefieder ist schwarz-weiß mit einem schwarzen Brustband, das sich hufeisenförmig über die Brust zieht. Zur Nahrung gehören vor allem Fische wie Sardellen und Krebstiere, die er tauchend jagt. Humboldtpinguine nutzen Höhlen oder Felsspalten zur Brut, um ihre Eier vor der starken Sonne und Fressfeinden zu schützen.

Rabengeier

Coragyps atratus

Der Rabengeier ist ein Aasfresser, der in Nord-, Mittel- und Südamerika verbreitet ist. Er hat ein schwarzes Gefieder und einen kahlen, grauen Kopf. Mit einer Größe von 64 bis 81 cm und einer Flügelspannweite von 1,5 bis 1,7 Metern ist er ein großer Vogel. Der Schwarze Geier ist bekannt für seine Fähigkeit, Aas mit Hilfe seines hervorragenden Geruchssinns zu finden, was ihn von anderen Geiern unterscheidet. Diese Vögel sind oft in großen Gruppen anzutreffen und spielen eine wichtige Rolle bei der Beseitigung von Kadavern.

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Patagonischer Skunk

Conepatus humboldtii

Der Patagonische Skunk lebt in den Graslandschaften, Buschgebieten und Halbwüsten Südargentiniens und Chiles. Er wird etwa 50–60 cm lang und wiegt zwischen 1 und 4,5 kg. Sein Fell ist schwarz mit zwei weißen Streifen, die vom Kopf bis zum Schwanz verlaufen.

Wie andere Stinktiere besitzt er Duftdrüsen, mit denen er ein übelriechendes Sekret zur Abwehr von Feinden versprühen kann. Er ernährt sich hauptsächlich von Insekten, kleinen Wirbeltieren, Eiern und Früchten.

Kelpgans

Chloephaga hybrida

Die Kelpgans lebt an den Küsten Südamerikas, insbesondere in Patagonien und auf Feuerland. Sie wird etwa 60–72 cm groß und wiegt bis zu 4,5 kg. Männchen haben ein weißes Gefieder, während Weibchen braun gefärbt sind. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Algen, Seegras und anderen Küstenpflanzen. Da sie nur selten fliegt, hält sie sich meist in Küstennähe auf und ist gut an das Leben in rauen, windigen Küstenregionen angepasst.

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Schwarzzügelibis

Theristicus melanopis

Der Schwarzzügelibis lebt in Südamerika, vor allem in Argentinien, Chile, Bolivien und Paraguay. Er wird etwa 71–76 cm groß und wiegt bis zu 1,3 kg. Sein Gefieder ist überwiegend grau mit einem bronzefarbenen Schimmer, einem schwarzen Schnabel und schwarzen Flügelspitzen. Zur Nahrung gehören Insekten, Würmer, kleine Amphibien und Reptilien, die er mit seinem langen, gebogenen Schnabel aus dem Boden zieht. Oft ist er in offenen Landschaften wie Grasländern oder Feuchtgebieten zu sehen und gibt laute, trompetenartige Rufe von sich.

Chimangokarakara

Phalcoboenus chimango

Der Chimangokarakara ist ein Greifvogel, der im süden des südamerikanischen Kontinents verbreitet ist. Er wird etwa 37–40 cm groß und wiegt bis zu 360 g. Sein Gefieder ist überwiegend braun mit helleren Zeichnungen auf der Brust und dunkleren Flügelspitzen. Als opportunistischer Jäger und Aasfresser ernährt er sich von Insekten, kleinen Wirbeltieren, Aas und sogar menschlichen Abfällen. Chimangokarakaras sind anpassungsfähig und kommen sowohl in offenen Landschaften als auch in städtischen Gebieten vor.

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Bronzekiebitz

Vanellus chilensis

Der Bronzekibitz ist ein Vogel, der in südamerikanischen Küstenregionen und Feuchtgebieten vorkommt. Er wird etwa 30–35 cm groß und hat ein auffälliges Gefieder, das im Brutkleid glänzend bronzefarben ist. Im Winter wird er grauer. Der Bronzekibitz ernährt sich von Insekten, Würmern und kleinen Tieren, die er auf dem Boden aufnimmt. Diese Art ist in offenen Landschaften und Feuchtgebieten zu finden und zeichnet sich durch ihre lauten Rufe und auffälligen Balzflüge aus.

Schwarzhalsschwan

Cygnus melancoryphus

Der Schwarzhalsschwan ist ein großer Schwan, der in den Feuchtgebieten und Gewässern im Süden Südamerikas lebt. Er wird etwa 1,2 bis 1,5 Meter lang und wiegt zwischen 4 und 8 kg. Der Schwan hat einen markanten schwarzen Hals und einen weißen Körper, was ihn leicht erkennbar macht. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Wasserpflanzen, die er im flachen Wasser sucht. Der Schwarzhalsschwan ist bekannt für seine eleganten Schwimmbewegungen und seine lange Lebensdauer.

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Silberreiher

Ardea alba

Der Silberreiher ist ein großer, elegante Reiher, der in Feuchtgebieten, Flüssen und Küstenregionen weltweit verbreitet ist. Er wird etwa 90 bis 104 cm groß und hat ein rein weißes Gefieder, das ihm seinen Namen verleiht. Der Silberreiher ernährt sich vor allem von Fischen, aber auch von Amphibien, Insekten und kleinen Reptilien, die er geduldig im flachen Wasser jagt. Er ist bekannt für seine langsame, elegante Jagdmethode und seine ausgedehnten Zugbewegungen, die ihn auch in verschiedene Klimazonen führen können.

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