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Argentinien

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Nandu

Rhea americana

Der Nandu ist ein flugunfähiger Laufvogel, der in den Graslandschaften und Savannen Südamerikas lebt. Er wird etwa 1,30 bis 1,40 Meter groß und wiegt zwischen 20 und 30 kg. Sein graubraunes Gefieder bietet ihm eine gute Tarnung in offenen Landschaften.

Als Allesfresser ernährt sich der Nandu von Blättern, Samen, Früchten, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Nandus sind schnelle Läufer und können bei Gefahr Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen.

Südliches Zwergmeerschweinchen

Microcavia australis

Das Südliche Zwergmeerschweinchen lebt in den Trockengebieten Südamerikas und wird etwa 20–25 cm lang bei einem Gewicht von 200–400 g. Sein graubraunes Fell bietet gute Tarnung. Es ernährt sich von Gräsern, Blättern und Samen und kann lange ohne Wasser auskommen. In sozialen Gruppen lebend, nutzt es Höhlen als Unterschlupf und ist meist am Tag oder in der Dämmerung aktiv.

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Mönchssittich

Myiopsitta monachus

Der Mönchssittich ist ein Papagei, der in den offenen Landschaften Südamerikas vorkommt. Er wird etwa 28–31 cm groß und wiegt 90–140 g. Sein Gefieder ist überwiegend grün, mit einer grauen Brust und Stirn.

Mönchssittiche ernähren sich von Samen, Früchten und Knospen. Anders als viele Papageien bauen sie große Gemeinschaftsnester aus Ästen, in denen mehrere Paare zusammenleben. Sie sind sehr anpassungsfähig und haben sich auch in anderen Teilen der Welt, wie Europa und Nordamerika, erfolgreich angesiedelt.

Magellangans

Chloephaga picta

Die Magellangans lebt in den Graslandschaften und Küstenregionen Südamerikas, besonders in Patagonien und Feuerland. Sie wird etwa 60–72 cm groß und wiegt 3–3,5 kg. Männchen haben ein weißes Gefieder, während Weibchen braun mit dunkler Bänderung sind. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Gräsern und Kräutern, die sie auf Weiden und in Feuchtgebieten frisst. Magellangänse sind bodenbrütend und leben meist in Paaren oder kleinen Gruppen. In den Wintermonaten wandern viele Populationen in nördlichere Regionen.

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Guirakuckuck

Guira guira

Der Guirakuckuck lebt in den offenen Landschaften Südamerikas, wie Savannen und Buschland. Er wird etwa 35–40 cm groß und wiegt rund 140 g. Sein Gefieder ist grau-braun mit einer gestrichelten Musterung, die Unterseite ist hell, und er besitzt einen markanten Schopf. Der Guirakuckuck ernährt sich hauptsächlich von Insekten, kleinen Wirbeltieren sowie gelegentlich von Früchten und Samen. Er ist sehr gesellig und oft in Gruppen unterwegs, wobei er gemeinsam mit Artgenossen nistet.

Guanako

Lama guanicoe

Das Guanako gehört zur Gattung der Kamele und lebt in den Steppen und Gebirgsregionen Südamerikas. Es wird etwa 1,0 bis 1,2 Meter hoch und wiegt bis zu 100 kg. Es lebt in Herden und ernährt sich von Gräsern und Sträuchern. Das Guanako ist die Stammform des domestizierten Lamas und kann bis zu 56 km/h schnell rennen. 

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Vikunja

Vicugna vicugna

Das Vikunja gehört ebenfalls zur Gattung der Kamele. Es lebt in den Hochgebirgen der Anden. Vikunjas sind etwa 90 cm hoch und wiegen zwischen 35 und 50 kg. Ihr sehr feines, braunes Fell ist sehr begehrt und wird oft für die Herstellung von hochwertigen Textilien genutzt.

Vikunjas ernähren sich hauptsächlich von Gräsern und leben in kleinen Gruppen. Sie sind schnelle und wendige Tiere und können bei Gefahr hohe Geschwindigkeiten erreichen. Vikunjas sind aufgrund ihres Fells und der Lebensraumzerstörung bedroht.

Riesentukan

Ramphastos toco

Der Riesentukan lebt in offenen Landschaften Südamerikas, wie Savannen, Galeriewäldern und Waldrändern, und meidet geschlossene Regenwälder. Mit einer Größe von 55 bis 65 cm und einem Gewicht von 500 bis 860 g ist er der größte Tukan.

Er ernährt sich vor allem von Früchten, frisst aber auch Insekten, Vogeleier und kleine Tiere. Riesentukane brüten in Baumhöhlen oder Erdhöhlen und legen 2 bis 4 Eier, die etwa 17 bis 18 Tage bebrütet werden.

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Andenflamingo

Phoenicoparrus andinus

Der Andenflamingo (Phoenicoparrus andinus) lebt in den hochgelegenen Salzseen der Anden. Sein Gefieder ist hellrosa mit weißen und gelben Nuancen, und die schwarzen Schwanzfedern machen ihn gut erkennbar. Der gebogene Schnabel hilft ihm, Algen und Kleinorganismen aus dem Wasser zu filtern. Der Andenflamingo ist an extreme Höhen von über 3.000 Metern angepasst.

Er ist bedroht aufgrund von Klimawandel und dem vermehrten Lithiumabbau in seinem Lebensrau.

Grünbindenspecht

Colaptes melanochloros

Der Grünbindenspecht ist ein mittelgroßer Specht, der in den trockenen, offenen Wäldern und Buschlandschaften Südamerikas lebt. Er wird etwa 28 bis 30 cm groß und wiegt zwischen 100 und 150 g. Sein Gefieder ist überwiegend grün und dunkelbraun, was ihm seinen Namen gibt. Der Grünbindenspecht ernährt sich von Insekten, die er durch Klopfen an Baumrinde findet. Er ist bekannt für sein lautes, rhythmisches Trommeln und seine Fähigkeit, in trockenen, offenen Gebieten zu leben, in denen andere Spechtarten weniger verbreitet sind.

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Andenbläßhuhn

Fulica ardesiaca

Das Andenbläßhuhn lebt in den Hochlandseen und Feuchtgebieten der Anden. Es wird etwa 45 bis 50 cm groß und wiegt zwischen 700 g und 1,5 kg.

Das Andenbläßhuhn zeichnet sich durch ein dunkelrotes Blässchen auf der Stirn aus, während sein Gefieder überwiegend dunkelgrau bis schwarz ist. Es ernährt sich von Wasserpflanzen, Algen und Insekten. Besonders gut an das Leben in Hochlagen über 3.000 Metern angepasst, ist das Andenbläßhuhn jedoch aufgrund von Habitatverlust und Umweltveränderungen bedroht.

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